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Die Studienreise 2008 der Pfarrei St. Michael Rheinzabern unter der Leitung von Pfarrer Jörg Rubeck führte 18 Reiseteilnehmer aus der kalten Pfalz
in das sonnige Andalusien (AL ANDALUZ). Wenn auch die Anreise etwas beschwerlich war, schließlich gingen auf dem Flug Frankfurt - Malaga allein aus unserer Gruppe 5 Koffer verloren, wurden wir dann mit sinnlichen
Reizen aus 1001er-Nacht entschädigt. Wir hatten aber wiederum mal Glück mit unserem örtlichen Reiseführer Uli, der uns die Geschichte von Andalusien, wo 300 Jahre lang Juden, Christen und Muslime friedlich zusammenlebten, näherbrachte und unserem Busfahrer Ramon, immer nett und ein freundliches ‘Hola’, der uns sicher
zu unseren Zielen brachte.
Wirkliche Höhepunkte der Reise waren:
Granada, das maurische Juwel mit der Alhambra, der roten Burg aus dem 9. Jahrhundert, darin der Löwenhof und der Myrtenhof, die Gärten des Generalife, Alcaiceria, der
ehemals arabische Seidenmarkt mit wundervollem Ausblick auf die Alhambra und Granada.
Córdoba, mit der Mezquita, der alten beeindruckenden Moschee aus dem 8. Jahrhundert, und der Kathedrale, welche 1236 in die Mezquita (180m x 130m = 23400qm) gebaut
wurde. Die Mezquita war einst die zweitgrößte Moschee der Welt. 850 Säulen aus Marmor sind in der riesigen Halle.
Sevilla, die Giralda - Wahrzeichen der Stadt - , der 100m hohe Glockenturm (Minarett) den man ohne Treppe ersteigen kann ( gewendelte schiefe Ebene), der Alcazar,
Festungsburg (884) zur Verteidigung gegen die Normannen, Plaza de España, erbaut zur ‘Ibero-Amerikanischen Ausstellung’ 1929 inmitten des Maria-Luisa-Parks.
Ramon’s Tapas-Bar, Picknick im Grünen mit allem was das Herz begehrte, Serrano-Schinken, Chirozo, Käse, Oliven, Tomaten, Mandeln, Weißbrot, Kuchen, Saft, Rotwein und Weißwein
- Wasser war nicht so sehr gefragt.
Die ‘Weißen Dörfer’ auf der Route nach Olvera, wie z.B. Grazalema und Sentenil mit der kleinen Tapas-Bar im Felsen, wo fast alles nur 1 Euro kostete.
Ronda, die Stadt hoch über der 100m tiefen Schlucht, mit der imposanten (Neuen) Brücke über die Schlucht, Ronda mit einer der ältesten Stierkampfarenen Spaniens.
Olvera, unsere letzte Herberge, mit der Pfarrkirche und der Burg, welche hoch über der Stadt thronen und schon von weitem sichtbar sind. Das Hotel Sierra y Cal mit dem
ganz besonderen Brot-Service.
Und schließlich der Letzte Tag, Abfahrt von Olvera über Ronda. Nach dem Überqueren eines Passes sahen wir in der Ferne den Felsen von Gibraltar und noch weiter hinten im Dunst
die Küste von Afrika. Fahrt durch das mondäne Marbella, Rundgang im Sporthafen mit millonenschweren Yachten und dann Weiterfahrt zum Flughafen von Malaga - Rückflug nach Frankfurt.
Alles in Allem, wieder eine gelungene Reise mit einer harmonischen Reisegruppe.
Dank für Alles dem Reiseleiter Jörg Rubeck.
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